Mehr Wohlbefinden im Stall

Werndl Aubenhausen Pferd wird in der Natur geführt

Was Pferde wirklich brauchen

Auf dem renommierten Gut Aubenhausen steht eines im Mittelpunkt: das Pferd. Die beiden Spitzen-Dressurreiter Benjamin Werndl und Jessica von Bredow-Werndl verfolgen dort einen ganzheitlichen Ansatz, der sich konsequent an den natürlichen Bedürfnissen ihrer Pferde orientiert. „Nur wenn sie sich wirklich wohlfühlen, können sie am Ende auch Spitzenleistungen bringen“, sagt Benjamin Werndl.

Was bedeutet das konkret für Benjamin Werndl und seine Pferde? Er gibt fünf Tipps für das Wohlbefinden der Pferde, die sich bei jedem Stallprojekt umsetzen lassen.

1. Orientierung an der Natur

Pferde sind Herdentiere, sie bewegen sich viele Stunden täglich und nehmen kontinuierlich Futter auf. „Wir orientieren uns an der Natur“, berichtet Werndl.

Mehrmals am Tag kommen seine Pferde ins Freie, verbringen viel Zeit auf der Koppel und haben nahezu rund um die Uhr Zugang zu Heu. Bewegung, frische Luft und eine angepasste Fütterung sind für ihn keine Besonderheiten, sondern die unverzichtbare Grundlage für gesunde, ausgeglichene Pferde.

2. Bewegung als Selbstverständlichkeit

Ein Stall sollte natürliche Abläufe unterstützen statt einschränken. Für Werndl bedeutet das: großzügige Strukturen, klare Wege und ausreichend Raum, damit Pferde sich regelmäßig und selbstverständlich bewegen können – nicht nur im Training, sondern im gesamten Tagesablauf.

3. Sozialkontakt ermöglichen

Pferde suchen Nähe, kraulen sich und interagieren miteinander. „Auf diese Art Kontakt miteinander zu haben, das haben wir ihnen neu ermöglicht“, so Werndl. Denn durch die gemeinsam mit Röwer & Rüb entwickelten Sozialkontaktöffnungen in den Boxentrennwänden wird dieser Austausch gezielt gefördert – sicher und kontrolliert.

4. Rückzug respektieren

So wichtig Nähe ist, so wichtig ist manchmal auch Distanz. Interaktion darf nie erzwungen werden – auch, um die Sicherheit der Pferde zu gewährleisten. Großzügige Boxen und durchdachte Lösungen sorgen dafür, dass sowohl Kontakt als auch Rückzug möglich sind. Benötigt ein Pferd mehr Ruhe, kann die Sozialkontaktöffnung flexibel mit einem Gittereinsatz verschlossen werden; und dank der hochwertigen Fertigung der Röwer & Rüb Produkte gelingt dies mühelos. Individualität bildet immer die Basis, um jedem Pferd Geborgenheit zu bieten.

5. Der tägliche Umgang entscheidet

Neben baulichen Faktoren spielt der Mensch eine zentrale Rolle. „Die Pferde verstehen vielleicht nicht unsere Sprache, aber sie verstehen es, wenn wir ihnen mit Zuneigung und echter Fürsorge begegnen.“

Für die Zukunft der Pferdehaltung wünscht sich Benjamin Werndl, dass Pferde auf Augenhöhe betrachtet werden. Qualität, langfristiges Denken, Sicherheit und Vertrauen, immer im Sinne der Pferde – all das sind Werte, die er mit Röwer & Rüb teilt.  

Für Werndl steht fest: Ein Stall wie Aubenhausen ist Lebensraum. Und Wohlbefinden entsteht dort, wo Funktion, Haltung und Verantwortung zusammenkommen.

Möchten Sie erfahren, wie sich mehr Wohlbefinden auch in Ihrem Stall umsetzen lässt? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf – wir beraten Sie gern persönlich.

Benjamin Werndls Tipps

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